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Outdoor-Navigationsgeräte – Damit du in auch im unwegsamen Gelände nie die Orientierung verlierst!

Ob Bergwandern, Radfahren oder Geocaching – Outdoor-Navigationsgeräte erleben zurzeit einen wahren Boom. Doch was genau sind Outdoor-Navis? Und welche Funktionen und Eigenschaften zeichnen sie aus? In diesem umfangreichen Ratgeber erklären wir dir alles Wichtige rund um das Thema Outdoor-Navigation. Außerdem stellen wir dir auf dieser Seite die besten Navis für verschiedene Anwendungsbereiche vor. Weiterlesen

Outdoor-Navis – Navigationsgerät statt Landkarte

Im strömenden Regen vom Weg abkommen, unter einem Baum Unterschlupf finden und dann auf einer durchweichten Papierlandkarte die Position bestimmen. Es ist noch gar nicht so lange her, dass Outdoor-Sportlerinnen und Outdoor-Sportler in solche oder ähnliche Situationen gerieten. Nachdem Navigationsgeräte in den 1990er-Jahren bereits in den Automobil-Bereich Einzug gehalten hatten, wurden sie Anfang der 2000er-Jahre auch im Sport populär. Outdoor-Sportarten wie Wandern, Radfahren oder Geocaching erwiesen sich als ideales Einsatzgebiet für zusätzliche Navigationshilfen. Es dauerte daher nicht lange, bis die neuen GPS-Geräte die Oberhand über die bis dato verbreiteten Papierlandkarten gewannen.

Als die Outdoor-Gadgets Anfang der 2000er-Jahre aufkamen, war die Nutzung der neuen Tourenbegleiter noch umständlich. Denn die Navigation war ungenau und die Akkulaufzeit sehr kurz. In den letzten Jahren entwickelten sich GPS-Devices für den Außeneinsatz aber zu perfekten Helfern für alle Arten von Abenteuern in der Natur – und zu absoluten Multitalenten. Heutige Navigationsgeräte für den Sport beherrschen nämlich nicht nur die Orientierung in der Wildnis perfekt. Sie sind darüber hinaus auch mit zahlreichen weiteren Funktionen ausgestattet – etwa der Messung der Herzfrequenz, der Anzeige der aktuellen Höhe oder der Konnektivität mit Online-Plattformen wie Komoot oder Strava. Die meisten Outdoor-Navis sind außerdem wasserdicht und stoßfest. Ideal also für alle, die auch mal abseits der ausgetretenen Pfade wandern oder radeln möchten. Hinzu kommt, dass es die Geräte in ganz unterschiedlichen Varianten gibt – vom klassischen Navigationshelfer zum Wandern bis hin zu spezifischen Fahrrad-Navis für die Navigation mit dem Fahrrad.

Wie funktionieren Navigationsgeräte für den Outdoor-Einsatz?

Allen Outdoor- und Fahrrad-Navigationsgeräten ist dabei eines gemeinsam: Sie beruhen auf den globalen Navigations-Satellitensystemen (GNSS) wie GPS, GLONASS, Beidou oder Galileo. Um die Position bestimmen zu können, muss ein Navigationsgerät dabei mit mindestens drei Navigations-Satelliten gleichzeitig Kontakt aufnehmen können. Soll darüber hinaus auch die Höhe genau bestimmt werden, müssen es mindestens vier Satelliten sein. Prinzipiell gilt: Je mehr Satelliten in der Reichweite des GPS-Trackers sind, desto genauer kann die Position angezeigt werden. Die Funktionsweise dahinter ist simpel: Jedes Positionserfassungssystem verfügt über mehrere Satelliten, die in bestimmten Bahnen die Erde umkreisen. Das GPS-System besteht beispielsweise aus einem Verbund von 24 Satelliten, die die Erde auf elliptischen Bahnen in circa 20.000 Kilometer Höhe umfliegen. Diese senden ständig ihre exakte Position an das Navigationsgerät. Dieses gleicht dann seine eigene Position mit der Signallaufzeit und der Position des verbundenen Satelliten ab. Anschließend wird die Position auf der im Gerät installierten Landkarten angezeigt und zur Navigation genutzt.

Für die reibungslose Funktion ist das Navigationsgerät daher zum einen mit einem GNSS-Empfänger ausgestattet, damit per Kommunikation mit einem Satelliten im Weltraum die exakte Position bestimmt werden kann. Außerdem verfügt es über die genannte, digitale Landkarte, sodass die Position auch bildlich auf dem Display dargestellt wird. Das jeweilige Repertoire an Karten hängt dabei vom Hersteller ab. Ergänzt wird die Ausstattung durch eine Routenplanungssoftware, die schließlich die Navigation übernimmt und entsprechende Hinweise zu Richtungswechseln und Co. gibt. Moderne Wander-Navis haben obendrein zusätzliche Programme installiert – etwa Software zur sportlichen Trainingssteuerung. Die meisten Outdoor-Navis sind gewöhnlicherweise Handgeräte. Das heißt, dass du sie entweder am Arm befestigen oder als klassisches Handheld-Device in der Hand tragen kannst.

GNSS – Die wichtigsten Satellitensystem für die Outdoor-Navigation

  • GPS (Global-Positioning-System): Vom US-amerikanischen Militär geschaffenes Navigationssystem. Seit den 2000er-Jahren auch für die zivile Nutzung freigegeben.
  • GLONASS (Global Orbiting Navigation Satellite System): Vom russischen Militär genutztes Navigationssystem.
  • BeiDou-2: Von China entwickeltes Navigationssystem.
  • Galileo: Weltweit genutztes Navigationssatelliten-System, das von der Europäischen Union betrieben und finanziert wird.

Welche Arten von Outdoor-Navigationsgeräten gibt es auf dem Markt und was können sie genau?

Vom Trekking-Abenteuer in Skandinavien über die Geocaching-Challenge bis hin zur Alpenüberquerung mit dem Mountainbike – die Liste an möglichen Einsatzmöglichkeiten von Outdoor-Navigationsgeräten ist lang. Im Folgenden stellen wir die wichtigsten Produktgruppen im Bereich Outdoor-GPS-Navigation vor.

Wander-Navis – Perfekt für Touren im Gebirge und im Fjäll

Für Touren abseits der ausgetretenen Pfade ist ein Wander-Navi die beste Wahl. Diese Geräte sind handlich und besitzen meist eine digitale Topografische Karte, die auf die Anforderungen von Outdoor-Abenteuern angepasst ist. Manche Modelle haben neben dem GPS-Empfänger auch eine Funktion für die Höhenmessung sowie einen Kompass eingebaut. So verlierst du auch bei schlechter Satelliten-Ortung nicht die Orientierung. Ergänzt wird die Ausstattung vieler Outdoor-Navigationsgeräte zum Wandern und Trekking durch eine entsprechende Touren-Planungs-Funktionen. Moderne Devices sind zudem digital und konnektiv, sodass du sie problemlos mit dem Computer oder dem Internet verbinden kannst.

Fahrrad-Navis – Fahrrad-Navigation für Radtouren und Bikepacking-Abenteuer

Für Radtouren und Bikepacking-Abenteuer ist wiederum ein Fahrrad-Navi die beste Wahl. Diese Gadgets sind meistens etwas kleiner als Wander-Navis. Sie besitzen ebenfalls ein gut ablesbares Display sowie eine integrierte, digitale Topografische Karte. So findest du dich auch auf langen und anspruchsvollen Radtouren gut zurecht. Auch die weitere Ausstattung ist recht ähnlich, ein großer Unterschied ist allerdings, dass bei Fahrrad-Navis die Trainingsfunktionen gewöhnlicherweise wesentlich ausgeprägter sind. Auf einem Fahrrad-Navi kannst du dir so nämlich in den meisten Fällen auch deinen aktuellen Puls-Wert, die Trittfrequenz oder sogar die Leistung in Watt anzeigen lassen. Letzteres ist besonders praktisch, wenn du ein Powermeter am Bike montiert hast. Ein weiterer Unterschied ist zudem die Montage: Fahrrad-Navigationsgeräte sind für das Montieren am Fahrradlenker vorbereitet und benötigen daher geeignete Halterungen.

Navis für Geocaching – Perfekt für die digitale Schnitzeljagd

Ebenfalls beliebt sind Navigationsgeräte fürs Geocaching. Beim Geocaching handelt es sich um einen spielerischen Trend, der in etwa mit einer digitalen Schnitzeljagd im Freien vergleichbar ist. Das Prinzip dahinter ist simpel: Auf einer Internetseite werden die GPS-Koordinaten eines Ziels bekannt gegeben. Anhand der Koordinaten kann man dieses dann aufspüren. Grundsätzlich gibt es nicht das eine GPS-Gerät für Geocaching, da so gut wie alle Geräte die Funktion unterstützen, bestimmte Koordinaten und Log-Einträge zu finden. Bei Geocaching-Devices kommt es daher vor allem auf die persönlichen Vorlieben, auf die Handlichkeit sowie die gute Ablesbarkeit des Displays an.

Welche Funktionen gibt es bei Outdoor-GPS-Geräten?

Womit wir bei den Funktionen eines Outdoor-Navigationsgeräts wären. Viele Navis für den sportlichen Einsatz verfügen über eine große Bandbreite an Funktionen. Dies beginnt bei einem klassischen Kompass, der immer dann zum Einsatz kommen kann, wenn die Verbindung zum GPS-Satelliten aus welchen Gründen auch immer gekappt ist. Ebenfalls sehr praktisch ist ein barometrischer Höhenmesser, der eine gute Ergänzung zum digitalen Höhenmesser sein kann. Auch eine installierte Wetterprognose kann Gold wert sein, wenn du einmal weiter weg von der Zivilisation unterwegs bist. In Sachen Sicherheit sehr relevant ist die Funktion des Live-Trackings. Hier kannst du deine Route live online teilen, sodass sie beispielsweise von deinen Freundinnen und Freunden zu Hause nachverfolgt werden kann. Dies ist insofern praktisch, als dass deine Bekannten so im Falle eines Unfalls die Rettungskräfte alarmieren können. Mit einigen Modellen kannst du darüber hinaus selbst einen Notruf senden.

Im Fahrrad-Bereich sind es vor allem die Trainingsfunktionen, die zwischen den einzelnen GPS-Geräten den Unterschied ausmachen. Fahrrad-GPS-Geräte ersetzen nämlich den klassischen Fahrradcomputer, sodass sie auch die Geschwindigkeit, die Distanz oder die Trittfrequenz anzeigen können sollten. Für Sportlerinnen und Sportler sind zudem die Herzfrequenz sowie die getretene Leistung relevant. Auch die Kopplung mit dem Internet zur Nutzung von Live-Strava-Segmenten oder zum Ablesen von Textnachrichten während der Fahrt sind beim Radsport gerne gesehene Features.

GPS-Geräte für den Einstieg

Neben der reinen Funktionalität lassen sich Outdoor-Navis auch in Geräte für Einsteigerinnen bzw. Einsteiger und für Profis einteilen. Geräte für den Einstieg zeichnen sich dabei durch die klassischen Basis-Funktionen aus, die man von einem Navigationsgerät für draußen erwartet: Es muss die Position anzeigen, Routen verfolgen und bestenfalls noch mit einer Online-Software koppelbar sein. Einige dieser Geräte gibt es bereits für Preise unter 200 Euro, was eine gute Investition für die ersten Schritte im Bereich Outdoor-Navigation ist. Abstriche musst du hier allerdings oftmals beim Kartenmaterial machen: Viele Hersteller rüsten diese Gadgets nämlich nur mit kostenfreien Maps wie beispielsweise Open Street Maps aus.

GPS-Geräte für Profis

Profi-Navis verfügen über eine deutlich größere Funktionsvielfalt. Hierzu gehören ergänzende Systeme wie beispielsweise ein barometrischer Höhenmesser, detailliertere Landkarten oder ein verbesserter Empfang – beispielsweise durch eine zusätzliche, externe Antenne. Sie sind vor allem für Sportlerinnen und Sportler geeignet, die oft in der Natur unterwegs sind und gegebenenfalls auch einmal mehrere Tage im Off auf Abenteuerjagd gehen. Preislich können diese Geräte schon einmal bei über 300 Euro liegen.

Welche Kriterien musst du beim Kauf eines Outdoor-Navigationsgeräts beachten?

Welches Outdoor-Navigationsgerät ist das richtige für dich? Prinzipiell hängt die Antwort auf diese Frage von vielen Faktoren ab. Die entscheidendsten Faktoren sind aber sicherlich der Einsatzzweck und deine persönliche Erfahrung. Machst du gerade deine ersten Gehversuche in Sachen GPS-Gerät und gehst nur gelegentlich auf kürzere Wandertouren, dann reicht dir ein günstigeres Gerät mit großer Wahrscheinlichkeit vollkommen aus. Hast du dagegen größere Ansprüche an deinen zukünftigen Navigationshelfer, dann solltest du dir ein Gerät mit einer größeren Funktionsvielfalt zulegen. Radfahrerinnen und Radfahrer sollten sich zudem überlegen, welche Trainingsfunktionen sie unterwegs benötigen, um das für sie richtige Modell zu finden.

Features, anhand derer du ein gutes Outdoor-Navigationsgerät erkennst, sind beispielsweise ein großes, gut ablesbares Display, ein gut reagierender Touchscreen, ein lange haltender Akku, ein zusätzlich integrierter Kompass und ein eingebauter Speicher, damit du auch eigene digitale Karten und Touren auf das Gerät laden kannst. Manche Produkte bieten darüber hinaus die Möglichkeit, mit einer SD- oder MicroSD-Karte den internen Speicher zu erweitern. Eine Verbindung zum Internet ist außerdem ein Muss für moderne Wander-Navis – am besten per Bluetooth und WLAN.

GPS-Gerät oder Smartphone?

Eine Frage, die im Kontext des Kaufes eines Outdoor-Navigationsgeräts oftmals auftaucht, ist die, ob denn ein normales Smartphone nicht auch ausreiche. Die Antwort lautet: Jein. Zwar kann man sich mit dem Handy auch orten und per App navigieren lassen, allerdings hat das GPS-Gerät einige entscheidende Vorteile. So ist es unter anderem robuster, besitzt einen größeren Akku und die Karten werden überwiegend spezifischer angezeigt. Letzteres gilt umso mehr, wenn man gerade keinen Netzempfang hat. Dann kann nämlich auch die Positionsbestimmung des Smartphones beeinträchtigt sein. Zudem kann es passieren, dass sich die jeweilige Karte nicht richtig anzeigen lässt, weil gerade keine Übertragung mobiler Daten möglich ist. Aus diesem Grund raten wir die klar zu einem richtigen Outdoor-Navi, wenn du in der Natur unterwegs bist.

Wichtige Fragen beim Kauf eines Outdoor-Navigationsgeräts:

Damit dir die Kaufentscheidung für dein neues Outdoor-Navigationsgerät einfacher fällt, haben wir dir im Folgenden eine Liste der wichtigsten Fragen zum Kauf eines Outdoor-Navis erstellt.

  • Für welchen Zweck brauche ich mein zukünftiges Outdoor-Navi?
  • Welches Budget steht mir für den Kauf meines neuen Outdoor-Navigationsgerätes zur Verfügung?
  • Welche Funktionen soll das GPS-Gerät besitzen?
  • Wie lange soll der Akku des GPS-Devices halten?
  • Will ich einen Touchscreen oder reichen mir Tasten?
  • Wie schwer oder wie leicht soll das Outdoor-Navi sein?
  • Inwieweit lässt sich das GPS-Gerät mit dem Computer und dem Internet verbinden?
  • Sind bereits die richtigen Landkarten beim Kauf hinterlegt oder muss ich diese nachträglich installieren?

Sieben Tipps und Tricks für die Nutzung von Outdoor-Navigationsgeräten

Du hast dir ein Outdoor-Navi geholt? Gratuliere! Im Folgenden findest du sieben Tipps und Tricks, damit dir das Navigieren in der Wildnis einfacher fällt.

  1. Befasse dich vor der Nutzung deines neuen Outdoor-Navis genau mit seinen Funktionen und seiner Funktionsweise.
  2. Lade das Navi immer voll auf, bevor du in die Wildnis gehst.
  3. Lade dir eine für dein Abenteuer geeignete digitale Landkarte auf dein Navigationsgerät.
  4. Plane deine Route vorab und lade den entsprechenden GPS-Track auf dein Navigationsgerät.
  5. Für die Tourenplanung und -verwaltung empfehlen wir professionelle Touring-Portale wie beispielsweise Komoot oder Strava.
  6. Um die Genauigkeit zu erhöhen, kannst du bei professionelleren Geräten mehrere Satelliten-Systeme gleichzeitig nutzen. Aber Achtung: Eine erhöhte Nutzung kostet auch Akku-Laufzeit!
  7. Eine gute Möglichkeit, die hinterlegten Landkarten zu erweitern, sind sogenannte OSM-Karten. OSM steht für Open Street Map. Diese Karten können gewöhnlicherweise kostenlos genutzt werden.

Outdoor-Navigationsgeräte – Zusammenfassung

Navigationsgeräte sind heutzutage unverzichtbare Begleiter, wenn es darum geht, sich in der Natur zurechtzufinden. Das kommt nicht von ungefähr, denn sie helfen dir dabei, deine Touren zu planen und im Gelände die Orientierung zu behalten. Funktionell basieren Navigationsgeräte auf den globalen Navigations-Satellitensystemen (GNSS) wie GPS, GLONASS, Beidou oder Galileo. Navigationsgeräte für den Outdoor-Einsatz gibt es dabei in den verschiedenen Ausstattungsvarianten und mit verschiedenen Funktionen – abhängig von der jeweiligen Sportart. Wichtig: Smartphones können richtige GPS-Geräte nur bedingt ersetzen. Ein Outdoor-Navigationsgerät ist robuster, besitzt einen größeren Akku und die Karten werden überwiegend spezifischer angezeigt.