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Falt- und Klappräder – Die idealen Bikes für Stadt, Urlaub und Co.

Sie sind klein, praktisch und stehen in ihrer Funktion klassischen Fahrrädern nur wenig nach – die Rede ist von Klappfahrrädern. In den vergangenen Jahren haben Falt- und Klappräder einen regelrechten Boom erlebt. Immer mehr Menschen entdecken die Vorteile dieser praktischen Mini-Bikes und nutzen sie für ihren Alltag oder für ihre Urlaube. Kein Wunder, denn Falt- und Klappräder sind extrem vielseitig und bieten eine Reihe von Vorzügen. Auf dieser Seite erklären wir dir, was Klappräder so besonders macht und worauf du beim Kauf deines neuen Faltrades besonders achten solltest. Weiterlesen

Falt- und Klappräder – Kleine Platzsparwunder fürs Handgepäck

Wer gerne mit dem Zug reist, kennt das Problem: Fahrradtransporte sind auch in der heutigen Zeit nicht immer einfach. Überfüllte Waggons sorgen dafür, dass für Fahrräder oftmals kein Platz ist. Züge ohne eigene Fahrradabteile machen die Fahrrad-Mitnahme oftmals gar nicht erst möglich. Und wenn das Fahrrad doch im Zug Platz findet, benötigst du nicht nur ein eigenes Fahrradticket, sondern musst dein Zweirad unter gewissen Umständen sogar noch auseinanderbauen und in einer Transporttasche verstauen.

Es kommt daher nicht überraschend, dass sich in den letzten Jahren immer mehr Menschen für sogenannte Klappfahrräder interessieren. Insbesondere bei Pendlerinnen und Pendlern gelten die kleinen, praktischen Falträder als eierlegende Wollmilchsäue: Im zusammengeklappten Zustand werden sie nämlich nicht als Fahrräder, sondern als Gepäckstück angesehen und dürfen aktuell kostenlos in deutschen Zügen mitgeführt werden – ganz ohne eigenes Fahrradticket. Und einmal am Zielort angekommen, sind sie nicht nur im Handumdrehen einsatzbereit, sondern auch flink und wendig genug, um die berühmte letzte Meile zum Arbeitsplatz zurückzulegen.

Was sind Falt- und Klappräder?

Wie ihr Name bereits vermuten lässt, handelt es sich bei Falt- und Klapprädern prinzipiell um Fahrräder oder E-Bikes, die zusammengeklappt bzw. -gefaltet werden können. Dies hat den Vorteil, dass sie relativ kompakt sind und somit gut in Bus oder Bahn verstaut werden können. Darüber hinaus lassen sich die meisten Modelle auch ganz einfach in den Kofferraum eines Autos packen. Falt- und Klappräder sind die idealen Begleiter für Stadt, Urlaub und Co. Auch auf Reisen oder beim Camping sind die praktischen Bikes eine gute Wahl, da sie nicht so viel Platz benötigen wie herkömmliche Räder.

Der Hauptunterschied zwischen Klapprädern und klassischen Fahrrädern sind dabei die Scharniere am Rahmen sowie an Anbauteilen wie der Sattelstütze oder dem Lenker. Durch sie kann ein Klapprad nämlich zusammengefaltet werden, sodass es seine kompakte Transportgröße erlangt. Ein weiterer typischer Unterschied sind die kleineren Laufräder. Während normale Fahrräder zumeist mit 28 Zoll großen Rädern ausgestattet sind, kommen Klappfahrräder mehrheitlich mit Laufradgrößen von 20 bis 24 Zoll. Auch hier ist der Grund die kompaktere Größe, sodass das Klapprad im zusammengeklappten Zustand möglichst klein wird. Ein weiterer Fokus liegt bei Klapprädern auf ihrem Gewicht. Aus diesem Grund werden meist möglichst leichte Komponenten verwendet.

In Sachen weiterer Ausstattung gibt es dagegen nur wenige Unterschiede zum normalen Fahrrad. Klappfahrräder gibt es mit modernen Bremsen, mit Naben- oder Kettenschaltung und in den verschiedensten Bauformen. Rennrad-Klappräder finden sich deshalb genauso auf dem Markt wie Klapp-Gravel-Bikes. Die am meisten verbreitete Variante ist allerdings das Klapprad 20 Zoll. Diese Form des City-Bikes stellt für die Stadt, die für Berufspendlerinnen und Berufspendler gewöhnlich die beste Wahl darstellen.

Fünf Vorteile von Falt- und Klapprädern auf einen Blick

  • Klappfahrräder sind wesentlich kompakter als normale Fahrräder.
  • Zudem können sie – wie ihr Name bereits vermuten lässt – zusammengefaltet werden.
  • Dadurch gelten sie in Zügen nicht als Fahrräder, sondern als normales Gepäck und können kostenlos mitgenommen werden.
  • Durch die Möglichkeit, sie zusammenzuklappen, können Klappfahrräder sehr einfach transportiert werden. Das macht sie beispielsweise auch bei Camping-Urlauben zu einer beliebten
  • Option.Klappfahrräder sind durch ihre geringe Größe und die vorwiegend leichten Komponenten darüber hinaus meist leichter als klassische Fahrräder.

Klappbare Fahrräder – Welche Arten an Falträdern gibt es?

Wie bei anderen Fahrrädern gibt es auch bei Klapprädern ganz verschiedene Arten von Modellen. Im Folgenden stellen wir dir die beliebtesten Klapprad-Kategorien vor. Angefangen beim klassischen 20-Zoll-Klapprad bis hin zum Klappfahrrad mit Elektroantrieb.

Klapprad 20 Zoll – Der Klassiker unter den Klapprädern

Wenn es einen Faltrad-Typ gibt, den man als das klassische Klapprad bezeichnen kann, dann sind es Klappräder mit 20 Zoll großen Laufrädern. Sie finden sich im Sortiment eines fast jeden Klapprad-Herstellers. Ihre Rahmen bestehen meist aus Aluminium, bei den Bremsen kommen sowohl Scheibenbremsen als auch Felgenbremsen zum Einsatz. 20-Zoll-Klappräder gibt es sowohl als Klappräder ohne E-Antrieb als auch als E-Bike-Variante. Wenn du auf der Suche nach einem zusammenklappbaren City-Bike bist, dann sind diese Klappräder unsere beste Empfehlung.

Klapprad 24 Zoll – Wenn es leichter rollen soll

Klappräder mit einer Laufradgröße von 24 Zoll unterscheiden sich von ihrer 20-Zoll-Verwandtschaft im Prinzip nur im Hinblick auf die Laufradgröße. Der Vorteil dieser Klappräder ist, dass sie etwas besser rollen. Vor allem auf längeren Strecken oder eher unebenem Terrain ist dies ein entscheidender Pluspunkt.

Klappräder mit anderen Laufradgrößen

Während 20 und 24 Zoll die gängigsten Laufradgrößen bei Klapprädern sind, gibt es auch Modelle mit Laufradgrößen von 14 Zoll sowie 26 und 28 Zoll. Hierbei handelt es sich aber meist um Exoten. Im Bereich 26 und 28 Zoll findet man oftmals Klapp-Rennräder.

Klappräder mit E-Antrieb – Die zusammenklappbaren Elektrofahrräder

Im Zuge des E-Bike-Trends der letzten Jahre erfuhren auch Klappräder mit Elektroantrieb eine erhöhte Nachfrage. Sie verfügen üblicherweise über einen 250-Watt-Motor, der Unterstützung bis zu einer Geschwindigkeit von 25 Kilometer pro Stunde bietet. Diese Klappräder sind besonders beliebt bei Pendlerinnen und Pendlern, die nach der letzten Meile nicht verschwitzt im Büro ankommen und dank E-Antrieb besonders mühelos unterwegs sein wollen. Der Nachteil dieser Klappräder ist allerdings ihr Gewicht: Während Falträder ohne Elektroantrieb meist um die zehn Kilogramm auf die Waage bringen, kommen Falträder mit E-Antrieb schnell auf das Doppelte. Dadurch sind sie auch nicht so leicht zu tragen wie klassische Klappfahrräder. Erfahre jetzt noch mehr zu E-Bike Klapprädern!

Klapprad kaufen – Worauf du beim Kauf eines Klapprades achten solltest

Klappräder gibt es also in vielen verschiedenen Ausführungen. Egal, ob du ein günstiges Klapprad für die Stadt oder ein High-End-Modell für längere Touren suchst – es gibt garantiert ein Rad, das zu dir und deinen Bedürfnissen passt.

Der wichtigste Punkt beim Kauf eines Klapprades ist sicherlich dessen Größe und Gewicht sowie der Klappmechanismus. Prinzipiell sollte dein Faltrad so kompakt und leicht wie möglich sein, gleichzeitig sollte das Zusammenklappen und Zusammenbauen möglichst unkompliziert funktionieren. Wie ausgeklügelt die Mechanismen hier inzwischen sind, zeigt beispielsweise der britische Hersteller Brompton. Dieser verspricht, dass sich die Räder in weniger als 20 Sekunden zusammenfalten und wieder einrasten lassen.

Ein weiterer wichtiger Faktor beim Kauf eines Klapprades ist die Qualität der Komponenten. Achte darauf, dass das Rad über hochwertige möglichst gruppenreine Komponenten verfügt, die langlebig und robust sind. So musst du dich nicht nach kurzer Zeit schon wieder um eine Reparatur oder den Austausch von Teilen kümmern.

Darüber hinaus ist auch die Sicherheit ein wichtiger Aspekt. Lege beim Kauf des Rades Wert darauf, dass es über eine gute Bremsanlage – vorzugsweise hydraulische Scheibenbremsen – verfügt und stabil genug für dein Gewicht ist. Die meisten Klappräder verfügen nämlich über Größen- und Gewichtslimits. Je nach Hersteller können dies beispielsweise Vorgaben von maximal 95 bis maximal 135 Kilogramm sein. Auch die Beleuchtung des Rades sollte gut sein, damit du auch bei Dunkelheit sicher unterwegs bist.

Praktisches Zubehör für Klappfahrräder

Womit wir beim Zubehör für dein zukünftiges Klapprad wären. Wie bei jedem Fahrrad empfehlen wir auch für Klappräder gutes Fahrradzubehör. Damit sind beispielsweise Anbauteile wie eine Fahrradklingel oder ein externes Licht gemeint. Auch ein sicheres Fahrradschloss ist sinnvoll, damit dein neues Faltfahrrad vor Diebstahl geschützt ist. Wenn du mit deinem Klapprad auf Reisen gehen willst, kann zudem eine Transporttasche dabei helfen, dein neues Bike zu schützen.

Zum Zubehör gehört zudem die richtige Radbekleidung. Insbesondere ein guter Helm ist unabdingbar. Wenn du dir ein E-Faltrad zulegst, solltest du zudem bedenken, dass du aufgrund des Elektromotors schneller als bisher unterwegs sein wirst. Eine Fahrradjacke, die dich vor Wind schützt, kann deshalb ebenfalls eine gute Investition sein.

Fünf Tipps und Tricks für die Fahrt mit dem Faltrad

  1. Falträder gelten im ÖPNV prinzipiell als Gepäck und können kostenlos mitgenommen werden. Dennoch kann es Ausnahmen geben (wie beispielsweise in Zeiten von überfüllten Zügen während des 9-Euro-Tickets). Aus diesem Grund empfehlen wir, dass du dich vor der Fahrt mit einem Zug über die aktuellen Beförderungsbedingungen informierst.
  2. Das Rad muss bereits vor dem Zustieg in den Zug gefaltet werden. Ansonsten kann es als Fahrrad gewertet werden und du musst ein Fahrradticket lösen.
  3. Viele Falträder verfügen über ausgetüftelte Faltmechanismen, die beispielsweise auch ein teilweises Falten ermöglichen. Das hat den Vorteil, dass du dein Faltrad auch im zusammengeklappten Zustand schieben kannst. Die Sattelstütze fungiert dabei als Schiebehilfe.
  4. Bei Reisen mit dem Bus kommt das Faltrad ins Gepäckfach. Hier empfehlen wir eine Transporttasche. Zudem ist es sinnvoll, das Bike als letztes einzuladen. So liegt es auf den anderen Gepäckstücken und wird von diesen nicht erdrückt.
  5. Wenn du dein Klapprad regelmäßig ins Innere von Gebäuden mitnimmst, solltest du es auch regelmäßig reinigen. Das erspart dir oder dem jeweiligen Reinigungspersonal viel Ärger. Bei BIKE24 findest du hierfür eine große Auswahl an entsprechenden Rad-Pflegemitteln.

Das Fazit – Lohnt sich der Kauf eines Klapprades?

Die Antwort auf diese Frage lautet kurz und knapp „ja“. Auch wenn Klappfahrräder nicht immer an die Leistung und den Komfort von klassischen Fahrrädern herankommen, so sind sie dennoch die idealen Bikes für Stadt, Urlaub und Co. Das gilt zum einen, weil sie platzsparend sind, zum anderen aber auch, weil sie unglaublich vielseitig einsetzbar sind. Falt- und Klappräder können schließlich sowohl für die City als auch für längere Touren genutzt werden. Und aufgrund ihrer Vielseitigkeit eignen sich Falt- und Klappräder auch perfekt für Menschen mit unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnissen. Alles in allem bieten Falt- und Klappräder also eine Reihe von Vorteilen. Wenn du auf der Suche nach einem praktischen Rad für deinen Alltag oder deine nächste Reise bist, solltest du daher unbedingt ein Falt- oder Klapprad in Betracht ziehen!