Mehr als 800 Marken
800.000 aktive Kunden

MTB-Schutzbleche – Für saubere Trail-Abenteuer

Beim Mountainbiken geht es schnell mal dreckig zur Sache. Die Trails im Wald warten gern mit der ein oder anderen schlammigen Stelle auf, und spätestens an Regentagen ist klar: Dein Bike braucht Schutzbleche. Aber welches MTB-Schutzblech schützt am besten? Und welcher Spritzschutz passt überhaupt ans Mountainbike? Auf dieser Seite erklären wir dir, welche Arten von Schutzblechen fürs Mountainbike es gibt. Außerdem erfährst du hier, worauf du beim Kauf eines MTB-Schutzblechs achten solltest. Weiterlesen

Welche Arten von Mountainbike-Schutzblechen gibt es?

Bei der Bezeichnung Schutzblech denken viele zuerst an das klassische Bikezubehör aus Metall, die für eine maximale Schutzwirkung möglichst die komplette obere Hälfte des Reifendurchmessers abschirmen. Und natürlich gibt es auch fürs MTB solche Schutzbleche. Sie sind meist aus Stahlblech, Alu oder Kunststoff gefertigt und bieten tatsächlich den besten Schutz vor Schmutz und Spritzwasser. Während traditionelle Fahrrad-Schutzbleche am klassischen Fahrrad die beste Lösung sind, haben sie am Mountainbike oder E-Mountainbike allerdings gleich mehrere Nachteile: Durch ihren geringen Abstand zu den Reifen setzt sich schnell Schlamm darunter fest und der Reifen kann schlimmstenfalls blockieren. Bei Fullys passen diese traditionellen Schutzbleche in den meisten Fällen sogar gar nicht erst an den Hinterbau. Ein weiteres Problem ist zudem, dass klassische Schutzbleche zur Befestigung Streben und Ösen besitzen, die per Schrauben am Rahmen oder der Gabel befestigt werden. Doch die meisten Mountainbikes verfügen gar nicht über die dafür nötigen Gewinde. Darum ist so ein „Vollformat“-Schutzblech am Mountainbike nur eine Lösung für Ganzjahresfahrer oder Reiseradler, die eher auf Wald- und Schotterwegen unterwegs sind.

Für Mountainbikes und E-Mountainbikes, mit denen du im Gelände und auf Trails fährst, haben sich aus diesem Grund eher kurze Schutzbleche aus Kunststoff durchgesetzt. Die lassen sich recht flexibel befestigen, meist per Kabelbinder oder Klettband.
Am Vorderrad ist die Sache mit so einem Kunststoff-Schutzblech fürs MTB recht einfach: Es wird in der Regel an der Gabelbrücke befestigt. So bleibt immer genug Abstand zum Reifen, und die Befestigung an den Standrohren der Gabel ist unkompliziert.
Am Hinterrad wird die Sache schwieriger: Nur bei Hardtails lässt sich das Schutzblech recht einfach an den beiden Sitzstreben und dem Sitzrohr befestigen, bei Fullys kommt es auf den Hinterbau an, ob und welches Schutzblech überhaupt passt. Darum sind fürs Hinterrad Mountainbike-Schutzbleche praktisch, die an der Sattelstütze oder am Sattel befestigt werden, denn die funktionieren bei jedem Hinterbau.

Grundsätzlich werden Schutzbleche fürs Mountainbike dabei mit etwas größerem Abstand zum Reifen montiert, so kann sich kein Schmutz daran festsetzen und gegebenenfalls den Reifen blockieren. Mit so einem MTB-Schutzblech bist du daher recht flexibel, kannst es relativ einfach und schnell montieren und auch wieder abnehmen. Der Nachteil: Je kleiner und je weiter weg vom Reifen ein Schutzblech ist, umso weniger effektiv kann es auch wirklich schützen. Das bedeutet, dass passende Schutzblech an die optimale Position zu montieren, kann gerade am Hinterbau eine kleine Herausforderung werden.

Schutzblech Mountainbike – Auf was muss ich beim Kauf achten?

Das wichtigste Kriterium beim Schutzblech am MTB ist, dass es passt. Das allgemein wichtigste Maß ist hierbei die Breite – sie muss zur Breite der Reifen passen, die du an deinem Bike montiert hast. Ein speziell fürs Mountainbike ausgelegtes Schutzblech ist generell recht breit, und wenn es aus eher weichem Kunststoff gefertigt ist, sollte es in aller Regel passen. Bei BIKE24 findest du in den jeweiligen Produktbeschreibungen der Mountainbike-Schutzbleche entsprechende Angaben über die Maße und die Eignung der jeweiligen Modelle.

Das zweite entscheidende Kriterium, ob ein Schutzblech an dein Mountainbike passt, ist die Befestigung. Lösungen per Klett oder Kabelbinder sind generell unkompliziert und flexibel einsetzbar. Du musst aber darauf achten, ob die Öffnungen am Schutzblech, durch die der Kabelbinder oder das Klettband gefädelt werden, so positioniert sind, dass sie an der Gabel oder der jeweiligen Stelle hinten (also Kettenstrebe, Sitzrohr, Sattelstütze oder Sattel) passen. Bei Steckschutzblechen, die hinter dem Sattel sitzen und einfach in die Sattelstreben geklemmt werden musst du darauf achten, ob der Klemmteil zu den Sattelstreben an deinem Bike passt.

Achte auch darauf, dass das Schutzblech immer genug Abstand zum Reifen hat, auch wenn Gabel oder Hinterbau voll eingefedert sind. An der Gabel ist das unkompliziert, wenn das Schutzblech an der Gabelbrücke befestigt ist. Am Hinterbau kommt es aber bei zu tief montierten Schutzblechen gern mal zu Reifenkontakt – um das zu checken, montierst du das Schutzblech und lässt, vorausgesetzt du hast eine Dämpferpumpe, die Luft aus dem Dämpfer, so federt der Hinterbau voll ein und die sieht, ob der Abstand stimmt.

Eher selten ein Problem ist die Länge des Schutzblechs. Grundsätzlich gilt: Je länger, umso besser schützt es. Aber Achtung: Wenn es zu lang ist, kann das vordere Schutzblech am Unterrohr des Rahmens streifen, das hintere Schutzblech kann je nach Platzierung beim Auf- und Absteigen im Weg stehen, wenn es extrem lang ist bzw. nach oben steht.

Schutzblech fürs MTB: So passt es an dein Bike

  • Breite: Das Schutzblech muss so breit sein, dass es den Reifen in seiner Breite komplett abschirmt. Es darf aber nur so breit sein, dass es zwischen den Standrohren der Federgabel oder zwischen den Sitzstreben Platz hat.
  • Befestigung: Die Befestigung per Kabelbinder oder Klett ist unkompliziert, die Befestigungspunkte müssen aber zu den entsprechenden Stellen an der Gabel und vor allem dem Hinterbau passen.
  • Reifen- und Federungsfreiheit: Essenziell bei Mountainbike-Schutzblechen ist, dass sie genug Reifenfreiheit bieten – auch wenn Gabel oder Hinterbau voll eingefedert sind.
  • Länge: Je länger ein Schutzblech ist, umso besser ist seine Schutzwirkung. Ist es zu lang, kann es aber je nach Montage am Rahmen streifen.

Schutzblech MTB – Was muss ich sonst noch beachten?

Achte bei der Montage deines neuen Mountainbike-Schutzblechs darauf, dass am Lack der Gabel oder des Rahmens keine Scheuerstellen entstehen können. Am besten klebst du zum Schutz eine durchsichtige, gummierte Schutzfolie an die Stelle, an der Kabelbinder oder Klett Kontakt mit dem Lack haben. Bei einem Front-Schutzblech solltest du darauf achten, dass das hintere Ende nicht am Unterrohr des Rahmens streift – auch das verursacht mit der Zeit unschöne Scheuerstellen.

MTB-Schutzbleche – Zusammenfassung

  • Mountainbike-Schutzbleche bestehen in aller Regel aus Kunststoff und werden per Klettband oder Kabelbinder fixiert.
  • Klassische Schutzbleche, die den Reifen maximal abschirmen, werden meist per Schrauben befestigt, das ist aber bei vielen Mountainbikes nicht möglich.
  • Das vordere Schutzblech wird meist an der Gabelbrücke montiert, das ist eine simple Lösung.
  • Das hintere Schutzblech am Mountainbike lässt sich oft nur schwer oder gar nicht am Hinterbau befestigen. Hier sind Schutzbleche, die an der Sattelstütze oder dem Sattel befestigt werden, die stressfreiste Lösung.
  • Am Mountainbike muss das Schutzblech mit genug Reifenfreiheit montiert sein – der größere Abstand zum Reifen bedeutet aber einen schlechteren Schutz. Die optimale Position ist also der beste Kompromiss aus dem nötigen, aber nicht zu viel Abstand zum Reifen.