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Auf dem Enduro & Downhill Bike die Trails erleben Gravity-MTB-Trail mit Drops und Kicker Im Bikepark mit dem MTB-Fully, Schutzausrüstung, Helm und BIKE24 Bekleidung Mit der perfekten Ausrüstung in den Bikepark
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Mountainbikes und Ausrüstung speziell für Downhill, Enduro und Gravity

Du beschleunigst, wählst deine Linie, ziehst zum Sprung ab und landest das Ding, um dich adrenalingeladen gleich in die nächste Anliegerkurve zu stürzen. Bei schnellen Gravity-Mountainbike-Disziplinen wie Downhill, Enduro und Freeride bilden Flow und Nervenkitzel auf den Trails eine spannende Kombination. Damit du deine persönliche Gravity-Ausrüstung zusammenstellen kannst, haben wir in unserem Gravity-Bike-Shop eine passende Auswahl haltbarer Komponenten, gut gefederter Mountainbikes, stylisher Bekleidung, Helme, Protektoren und weiteres Zubehör für dich zusammengestellt » Weiterlesen

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Alles was du für deinen Schutz und für einen coolen Style im Bikepark brauchst

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MTB-Gravity und die speziellen Disziplinen

Unter Mountainbikern und Radsport-Enthusiasten fallen häufig Begriffe wie Gravity-MTB oder Parkride. Doch was verbirgt sich dahinter und welche Anforderungen stellen diese Disziplinen an dein Mountainbike und deine zukünftige MTB-Ausrüstung?
Diese und weitere wichtige Fragen rund um Enduro und Downhill beantworten wir im folgenden Text.
Gravity-Mountainbiking bezeichnet das Fahren auf abfahrtslastigen Geländestrecken mit Hindernissen, durch die du die Schwerkraft überwindest und abhebst.
Prinzipiell umfasst MTB-Gravity folgende Disziplinen: Enduro, Downhill, Freeride, Park, 4X, Dual. Diese stellen an dein Equipment besondere Anforderungen. Im BIKE24 MTB-Gravity-Shop findest du alles was du brauchst, um diese zu erfüllen.
Zwei sehr beliebte Disziplinen beziehungsweise Geländearten wollen wir dir etwas genauer vorstellen.

Stylisch mit dem Enduro-Bike und Style über die Kicker

Enduro vs. Downhill

Enduro ist eine Gravity-MTB-Variante, die in den letzten Jahren immer beliebter wird. Dies liegt unter anderem an der Vielseitigkeit der Mountainbikes und des Equipments, welche auf waschechten Enduro-Strecken auch dringend nötig ist. Ein Enduro-Trail ist eine Kombination aus bissigen Uphill- und steilen Downhill-Passagen, gespickt mit Sprüngen, Drops und weiteren Hindernissen. Dabei ist das Gelände zusätzlich mit Steinen verblockt oder ausgesetzt und überwurzelt. Aus diesem Grund sollten Enduro-Gravity-Rider eine ausgefeilte Fahrtechnik, eine gute Kondition und etwas Heldenmut mitbringen.

Das Maß in Sachen Riding-Skills und damit die härteste MTB-Gravity-Disziplin ist Downhill. Die Strecken weisen ein kontinuierlich starkes Gefälle auf und sind zusätzlich von künstlichen Hindernissen, wie sehr hohen Sprüngen sowie Drops, sogenannten Gaps, Road Gaps, Tables, steile Anliegerkurven, Steinfeldern, Wurzelteppichen und mehr durchzogen. Fahrer und Material müssen extremen Belastungen standhalten, weshalb ein Downhill-Bike und Schutzausrüstung wie ein Vollvisierhelm und Protektoren ausdrücklich empfohlen werden.

Wie ist ein Enduro MTB aufgebaut?

Enduro Bike Infografik

Beim anspruchsvollen Trail-Shredding mit viel Gravity muss dein Enduro-Bike einiges aushalten. Die stabilen, aus Aluminium oder extra leichtem Carbon hergestellten Mountainbikes sind in der Regel vollgefedert und weisen vorn ca. 150 – 170 mm und hinten bis zu 170 mm Federweg (nutzbarer Federweg abhängig vom Hinterbausystem) auf.
Für den nötigen Vortrieb sorgen häufig 1x11-12-fach Antriebe mit besonders hoher Kassettenbandbreite, damit du aus eigener Kraft den Gipfel erklimmen kannst. Ein weiteres Merkmal sind die besonders beliebten, höhenverstellbaren Dropper-Sattelstützen. Sie ermöglichen ein angenehmes Pedalieren und erlauben gleichzeitig genug Beinfreiheit im Downhill.
Und worauf kommt es in der Abfahrt noch an? Natürlich auf kraftvolle Stopper – viele Gravity-Enduro-Bikes setzen auf Vier-Kolben-Scheibenbremsen in Kombination mit 200mm Bremsscheibendurchmesser vorn und 180mm hinten. 
Damit sowohl Beschleunigung als auch Bremswirkung optimal übertragen werden und selbst hohe Drops absolviert werden können, bieten Enduro-Bikes breite und stabile 27,5“ (650B) oder 29“ Laufräder.
Diese rollen auf voluminösen Reifen mit ordentlichem Stollenprofil und verstärkter Karkasse.
Trotz dieser beeindruckenden Leistungsmerkmale erreichen Enduro-MTBs häufig ein relativ geringes Gewicht um die 14 kg. Damit sind sie noch gut im Uphill zu pedalieren, agil im Flachem und beim Bergabfahren mit Trail-Kontakt schon ähnlich einem Freerider oder Downhill-Bike.

Woran erkennt man ein Downhill-MTB?

Downhill Bike Infografik

So unglaublich wie die Fahrmanöver und Geschwindigkeiten im Downhill wirken auch die heutzutage eingesetzten Mountainbikes.
Rahmen und Aufbau sind für hohe, weite Sprünge oder harte Steinfelder ausgesprochen stabil. Beim Studium der Geometriedaten – u. a. besonders steiler Sitz- und flacher Lenkwinkel - wird schnell klar, diese vollgefederten Gravity-Bikes sind zu 100 % auf High-Speed-Abfahrt ausgelegt.
Dabei ist die Strecke gespickt mit Anliegern, Wallrides, extremen Sprüngen und Drops. Um den dabei auftretenden Kräften Herr zu werden, braucht es jede Menge Federweg. Am Vorderrad stehen fast immer bis 200 mm und an Hinterrad mindestens 190 mm zur Verfügung. Wobei die Hubarbeit hinten maßgeblich von der Kombination aus Dämpfer und Rahmen-Hinterbau-Kinematik abhängt.
Bei durchschnittlich 20 % Gefälle, wie z. B. auf der DH Strecke in Leogang, kann auf eine hohe Übersetzung getrost verzichtet werden. Die meistens 1x7-10-fach Schaltungen sind mit engabgestuften Kassetten ausgestattet und auf Haltbarkeit ausgelegt.
Damit du bei der extremsten Gravity-Disziplin auch verlässlich verzögern kannst, werden Downhill-Bikes mit besonders bissigen 4-Kolben Scheibenbremsen und mindestens 200 mm große Bremsscheiben ausgestattet. Übertragen werden Kraft und Beschleunigung an modernen DH-Mountainbikes mit extrem stabilen 27,5“ oder 29“ Laufrädern aus Aluminium oder Carbon. Darauf montiert werden häufig stark profilierte Reifen mit speziell verstärkten Karkassen für Stabilität und Haltbarkeit.
Gravity-Bikes für den Downhill-Einsatz ermöglichen hohe Geschwindigkeiten auf technisch anspruchsvollen Strecken und weite Sprünge mit viel Airtime. Ein Bergauffahren ist, auf Grund der geringen Übersetzung und eines Gewichts von häufig über 16 kg, nur sehr eingeschränkt möglich.

E-Enduro und E-Downhillbike – Damit brauchst du keinen Lift

Wer kennt es nicht? Unter höchster Anstrengung quält man sich mit dem Enduro-MTB den Up-Hill hoch und denkt dabei: "Ich steig gleich ab". Nur wenige Momente später ist dank Adrenalin-Kick und Flow alles wieder vergessen. Oder an einem warmen Sommertag reicht die Liftschlange im Bike-Park schon bis auf den Parkplatz – dann heißt es oft Abfahrt nach Hause. Wie wäre es dann mit MTBs, die bergauf beinahe so voran gehen und bergab so geländegängig sind wie ein sehr leichtes Motorcross-Bike? E-Enduros und E-Downhillbikes können genau das bieten. Und damit nicht genug: Sie sind dennoch für fast alle Altersklassen das ganze Jahr über fahrbar – Parkride auch im Winter 😉. Dabei machen E-Enduros anspruchsvolle Gebirgstrips und E-Downhillbikes Freeride-Touren besonders für technisch versierte aber konditionell nicht so fitte Fahrer (wieder) attraktiv. E-Bike-Enduros erfreuen sich auch allgemein wachsender Beliebtheit, da sie mit genügend Reserven für die meisten Ride-Styles bestechen und dich dennoch auch auf ziemlich langen Touren mit elektrischer Motorunterstützung überall hochbringen. Selbstverständlich sind alle Modelle Fullys mit gefederten Hinterbauten. Ein positiver Nebeneffekt des hohen Gesamtgewichts (20 kg und mehr): Dank des Anstiegs der gefederten Masse und Slack-Geo liegen diese E-Bikes im Downhill besonders satt und laufruhig auf dem Trail. Der Fahrer kann sich weniger angestrengt aufs Lenken und Bremsen konzentrieren. Durch die Bank weg setzen aktuell alle hochwertigen E-MTBs auf das Mittelmotorkonzept, was sich positiv auswirkt, um die Bikes auch in der Flugphase gut ausbalancieren zu können. Außerdem steigt das Vorderrad damit im Up-Hill nicht unkontrollierbar. Die Motoren überzeugen mit Spitzenleistungen von bis zu 800 Watt und unterstützen dich dauerhaft mit 250 Watt.  

Das Fahren im Gravity-Bikepark

Ein Bikepark bietet künstlich angelegte, abfahrtorientierte Strecken, die in der Regel in 3 Schwierigkeitsgrade – blau = leicht, rot = mittel, schwarz = schwer – unterteilt sind. Die Strecken werden hinsichtlich ihrer Beschaffenheit häufig in folgende MTB-Gravity-Disziplinen unterschieden: Flowtrail, Pumptrack, Singletrail, 4X, Slopestyle-Kurs, Enduro, Freeride o. Park und Downhill. Die auch als Lines bezeichneten Strecken sind mit variierenden Hindernissen versehen: 

Flowtrail = wenige, leichte... bis Downhill = viele, anspruchsvolle Hindernisse

Die Hindernisse können fast immer über die sogenannten Chicken-Lines umfahren werden.
Ein besonderes Plus von Bikeparks ist der Transfer zum Start per Lift oder Shuttle. Los geht es dann meistens von einer Startplattform aus: für eine schnelle Beschleunigung. Im Streckenverlauf kann oft auch auf andere Lines abgebogen werden. Entlang der Trails sind gefährliche Sektionen gekennzeichnet und zusätzlich gesichert.

Gravity-Enduro bedeutet viel Spaß und Airtime

Welches MTB-Equipment brauche ich im Bikepark?

Unseren Erfahrungen nach hast du mit einem langhubigen Trail-Fully oder einem Downhill-MTB beim Parkride am meisten Spaß und kannst, eine gewisse Erfahrung vorausgesetzt, alle Strecken fahren. Besitzer von XC und Trail-Hardtails kommen hingegen auf Flow- und Singletrails sowie Pumptracks eher auf ihre Kosten. Ein spezielles Dirt-Jump-Bike brauchst du sollte der von dir besuchte Bikepark eine Slopestyle oder Dirt-Line bieten.
Wenn du schon mal im Bikepark warst, dann weißt du wie der Hase läuft. Zum Aufwärmen den Flowtrail oder Pumptrack rollen und dann geht es ans Ausprobieren und Steigern.
Ein gut sitzender Helm mit überzeugenden Sicherheitsfeatures ist dabei grundsätzlich Pflicht. 
Da beim Ausloten der Limits auch mal etwas schief gehen kann und die Verletzungsgefahr bei Sprüngen und technisch anspruchsvollen Passagen steigt, empfehlen wir zusätzliche Schutzausrüstung wie Knie- und Schienbeinschoner, Ellbogenschoner, einen Rückenprotektor, ein Protektor-Shirt oder eine Weste und wenn es ganz hart wird einen Neck-Brace.
Viele Bikeparks machen auf ihren Homepages auch Angaben zur vorgeschriebenen Schutzausrüstung.
Zu einem Fullface-Helm sollten Downhiller, Freerider und mitunter auch Enduro Mountainbiker greifen. Er bietet einen zusätzlichen Kinnschutz und ist für die Kombination mit Goggles ideal geeignet. Mehr zum Thema findest du hier!
Wenn du regelmäßig im Bikepark bist, solltest du auch zu besonders robustem MTB-Schuhwerk greifen. Spezielle Gravity-Schuhmodelle sind im Zehen- und Fersenbereich verstärkt und dank besonderer Sohlen bieten sie mehr Grip auf Flatpedals. Mehr dazu hier!
Zur Ergänzung deines MTB-Bikepark-Equipments ist auch ein kleiner Bike-Rucksack wahlweise mit Trinkblase und integriertem Rückenprotektor empfehlenswert. Er sollte ausreichend Platz für eine Regenjacke, ein Mini-Werkzeug, eine Pumpe, einen Schlauch und Flickzeug sowie ein paar Energieriegel bieten.
Die jeweiligen Streckentypen stellen unterschiedliche Anforderungen an dein Fahrwerk-Setup. Aus diesem Grund legen wir dir auch den Erwerb einer Dämpferpumpe ans Herz. 
Damit dein Cockpit nichts von seinem Glanz durch den Schleppliftbügel verliert, kannst du beispielsweise Lenkerband, einen alten Schlauch o. ä. drumherum wickeln.

Sehen und gesehen werden: Coole Jerseys und Longsleeves sowie passende Handschuhe sind auf dem Trail ebenso wichtig wie ein schnelles Bike. Die meisten Gravity-Trikots bieten einen eher lässigen Schnitt, damit für Protektoren und Schoner unterm Longsleeve-Jersey genügend Platz ist.

Schicke Outfits für Adrenalinjunkies

Sehen und gesehen werden: Coole Jerseys und Longsleeves sowie passende Handschuhe, einen sicheren Helm samt Goggle und natürlich belastbares Schuhwerk sind auf dem Trail ebenso wichtig wie ein schnelles Bike. Reine Gravity-Trikots bieten einen eher lässigen Schnitt, damit für Protektoren und Schoner unterm Longsleeve-Jersey genügend Platz ist. Sie bestehen meistens aus schnelltrocknenden Textilien, weil der Fahrtwind im Downhill doch sehr frisch werden kann. Im Gegensatz dazu setzen Enduro-Tourer, die einen ganzen Tag oder mehrere Tage im Sattel Naturpfade up- und downhill erkunden, häufig auf normal geschnittene Half-Zip Bike-Jerseys oder einfach T-Shirts aus Baumwolle mit coolen Motiven. Protektoren für den Rücken oder gar Protektor-Shirts kommen eher  nicht zum Einsatz. Bei den Hosen für Enduro und Downhill gilt in erster Linie form follows function und so sind die funktionellen MTB-Shorts und Hosen für Tragekomfort bzw. Bewegungsfreiheit an den richtigen Stellen weit geschnitten. Somit bleibt z. B. im Gesäßbereich genügend Platz für eine Innenhose mit Sitzpolster oder Protektorenhose und Knieschoner lassen sich auch problemlos drunter ziehen. Lange MTB-Hosen werden meistens an den Waden wieder schmaler oder lassen sich wie auch die Shorts raffen. So flattert nichts in der Abfahrt und ein gefährliches Verhaken wird verhindert. Auf dem Trail drückt und reibt im besten Fall nichts und egal bei welchem Wetter von innen und von außen bleibt alles trocken. Dies ist möglich dank elastischer Funktionsgewebe (z. B. mit Membran gegen Feuchtigkeit und Wind), Belüftungssysteme bspw. mit Mesh- oder Netzeinsätzen, elastische Bündchen sowie flache oder versetzte Nähte. Für zusätzliche Haltbarkeit sind der Sitzbereich und die Oberschenkel-Innenseiten häufig noch verstärkt.

Downhiller tragen gern auch bei etwas höheren Temperaturen lange MTB-Hosen, die an den Waden eher skinny auslaufen. Damit hält sich zum einem die Anzahl der Schürfwunden bei ungewolltem Bodenkontakt in Grenzen und der Luftwiderstand wird nicht unnötig erhöht. Enduro-Mountainbiker greifen auch bei warmem Wetter zu Bermuda-Shorts, damit Knie und Oberschenkel vor der Sonne aber auch vor rauen Oberflächen wie Felswände etwas mehr geschützt sind. Beim Thema Schutzbekleidung spielen auch Langfinger-Handschuhe eine wichtige Rolle. Schon dünnere Modelle bieten bereits Schutz vor Kratzern durch kleine Zweige und erhöhen gleichzeitig den Grip an Lenker und Bremshebel. Willst du es aber richtig krachen lassen, solltest du lieber zu MTB-Handschuhen mit zusätzlichen Kunststoff-Verstärkungen an der Handoberseite greifen. Sie verhindern oft auch bei Schlägen auf Äste und Steinkanten Schlimmeres.

Helm, Brille und besonders standfeste MTB-Schuhe

Um dein perfektes Gravity-Outfit zu vollenden, braucht es noch einen gut sitzenden Helm mit Brille und standfeste Schuhe. Hinsichtlich des Kopfschutzes ist unter Enduro-Fahrern ein breites Spektrum zu finden. Wenn Trail und Bedingungen eher moderat ausfallen (z. B. enge Kurven, flache Treppen, katzenkopfgroße Steine) setzen viele Fahrer auf eine am Hinterkopf und Seiten weiter nach unten gezogene, aber immer noch gut belüftete Halbschale. Vorn sind die Helme mit einem längeren sowie klappbaren Visier ausgestattet. Dazu tragen Enduro-Biker je nach Geschmack stylische Full-Frame Brillen oder Goggles. MTB-Gravity-Goggles sind spezielle Einscheibenbrillen, die optimal vor Staub sowie Schmutz, Feuchtigkeit und Luftzug schützen. Außerdem können sie besser gereinigt und im Renneinsatz auch mit einem Abreißmagazin kombiniert werden. Wird das Gelände härter oder du willst im Bike-Park die sprung- und droplastigen Downhill-Lines unsicher machen, ist ein Full-Face Helm wahrscheinlich die bessere Lösung. Sie bieten einen starken Rund-um-Schutz, sind aber wegen den fehlenden Belüftungsöffnung weniger tourentauglich. Wenn du gern auf beiden Partys tanzt, kann ein modularer Full-Face Helm der perfekte Kompromiss sein. Vor eher flowigen Trails oder für Transfers steckst du den Kinnbügel einfach in den Bike-Rucksack und wenn die Schwierigkeit zunimmt, montierst du ihn wieder am Helm. Fährst du im Steilgelände mit einem Full-Face Helm, solltest du ihn aber auf jeden Fall mit einer MTB-Goggle kombinieren. Zusammen schützen Helm und Goggle das Gesicht ideal. Da die Goggle über den Riemen mit dem Helm verbunden ist, fallen Auf- und Absetzen auch leichter. Bei Regen und Nässe werden Gesicht und Augen vor zu viel Schlamm bewahrt.

Auf großem Fuß: So wie auch Enduro und Downhill-Bike, Bekleidung und Schutzausrüstung robuster ausfallen, sollten auch MTB-Schuhe für Gravity mehr auf Haltbarkeit und Schutz ausgelegt sein. Dazu können entweder halb- oder für mehr Sicherheit knöchelhohe Schuhe zum Einsatz kommen. Die Außensohle sollte für eine besonders große Kontaktfläche zwischen Flat-Pedals oder Klickpedale mit großem Käfig abgestimmt sein. Die wird bei den erhältlichen Schuhmodellen für Enduro und Downhill meistens durch eine ordentliche Schicht Gummi mit negativem oder griffigem Stollenprofil erreicht. Schuhsohlen für Klick-Pedale haben meistens noch eine spezielle Führung im Pedalplattenbereich, um den Ein- und Ausstieg trotz bombenfester Verbindung zu erleichtern. Die vordere und hintere Sohlenkante sollten für mehr Abrollkomfort beim Gehen angeschrägt sein. Weiter oberhalb sind Fersen- und Zehenbox an einem guten Gravity-Schuh zum Schutz verstärkt. Der Mittelfuß wird im besten Fall noch von einer großen, gepolsterten Schuhzunge unterstützt. Den Schuhabschluss bildet meistens ein Klettverschluss, welcher den Schuh noch zusätzlich am Mittelfuß oder Knöchel fixiert. Aber auch im Inneren muss ein passender MTB-Schuh auf die harte Gangart abgestimmt sein. Dazu kommen aufwendige Zwischensohlen-Systeme zum Einsatz, die zum einem Stöße dämpfen und zum anderen dem Schuh auch Steifigkeit geben.

MTB Gravity Full-Face Helm, Brille, Trikot und Handschuhe

MTB-Teile um noch härter zu shredden!

Bei im Extremfall mannshohen Drops und noch höheren Sprüngen müssen sämtliche MTB-Komponenten an Enduro- und Downhill-Bikes besonders robust ausgelegt sein. Doch ist es auch die massive und bullige Optik, die für viele Fahrer den besonderen Reiz an Gravity-MTBs ausmacht. Auch müssen die Bremsen brachiale Power liefern und höchst standfest sein. Dies sorgt für höhere Gewichte. Superfitte Enduro-Fahrer beißen in so einem Fall die Zähne zusammen und kneten den Berg hinauf oder gehen notfalls auch ein paar Meter zu Fuß. Dies kann aber auf längeren Runden echt nervenaufreibend sein. Du fragst dich: Was erzählen die mir das, ich fahr Downhill und hoch gehts mit dem Lift! Ja man möchte meinen, dass es bergab dank der Schwerkraft nicht so sehr drauf ankommt, wie schwer das Bike ist. Doch die Frage ist: Wie ist die Masse verteilt und wie gut funktioniert das Fahrwerk?

Fahrwerk – Federgabel und Dämpfer

Fahrwerks-Upgrades sind für Enduro und Downhill interessant, um den Großteil der Masse, die gefederte Masse, besser zu federn und zu dämpfen. Dafür sind hochwertige Federgabeln und Dämpfer genauer einstellbar. Meist bieten sie z. B. eine getrennt einstellbare High-Speed- und Low-Speed-Druckstufe sowie Zugstufe (schnelles und langsames Ein- und Ausfederverhalten) aber auch reibungsärmere Dämpfungs- und Federungsbauteile. Fahrwerksteile für Enduro-MTBs verfügen im High-End-Bereich meist noch über eine Pro-Pedal Druckstufen- bzw. Plattform-Einstellung für weniger Energieverluste auf langen Uphills und Transfers. Hinsichtlich der Federung kommt als Federelement entweder Luft für weniger Gewicht und eine schnelle Einstellung zum Einsatz oder es werden Stahlfedern für maximale Haltbarkeit und eine extra lineares Federungsgefühl verbaut. Doppelbrücken-Gabeln, der Standard am Downhill-Bike gibt es auch "federwegreduziert" (170 -180 mm) für Aggressiv-Enduro, was eine belastbarere Alternative für Strecken mit größeren Drops und Sprüngen darstellt. Aber auch die Hinterbau-Federung lässt sich mit einem neuen Dämpfer verbessern. Ein aktueller Luftfederdämpfer für DH und Enduro ist immer noch relativ leicht im Vergleich zu Stahl und bietet viele externe Verstellmöglichkeiten für On-Trail Veränderungen. Doch damit nicht genug: Echte Tuner können auch das interne Setup optimierten – Stichwort: Shim-Stack. Zu einem Stahlfeder-Dämpfer greifst du, wenn du trotz Hardcore-Terrain eine besonders haltbare und service-ärmere Varianten möchtest.  Mit progressiven Leichtbau-Federn kannst du aber auch einem Coil-Dämpfer gut auf die Sprünge helfen. Je nach Fahrstil bzw. Fahrergewicht ist ein Piggyback-Dämpfermodell (mit Öl-Ausgleichsbehälter) empfehlenswert, damit das Öl im Dämpfungskreislauf schnell und ohne zu schäumen (Überhitzung), fließen kann.

Super stabile Laufräder

Wie bei allen MTBs ist auch für DH und Enduro die rotierende Masse der Laufräder interessant. Diese lässt sich nachträglich mit Aluminium und besonders mit Laufrädern mit Carbonfelgen senken. in Sachen Laufradgröße haben sich 27,5" etabliert, aber 29" werden je nach Rahmen und Gabel, Fahrergröße und Strecken auch interessanter. Sie ermöglichen eine größere Reifenaufstandsfläche, mehr Traktion und dennoch ein besseres Überrollverhalten. Carbon ist an den Felgen auch im Gravity-Sport keine Seltenheit mehr, Aluminium bildet aber auch eine solide Grundlage. Die Felgen-Maulweiten haben sich im Bereich von ca. 30 mm eingepegelt. Die Laufräder sind meistens zur Optimierung der Speichenwinkel bzw. Seitensteifigkeit mit höherflanschigen Naben und standardmäßig 32 Speichen vorn und hinten ausgestattet. Wichtig ist außerdem, dass die neuen Räder ins Bike passen. Die Gabeln und Rahmen aktuell erhältlicher Enduro-MTBs sind meist vorn mit 15x110 und hinten mit 12x148 mm Steckachsen kompatibel, am Downhill-Bike sind es 20x110 mm / 12x148 mm Boost oder 20x110 mm Boost und 12x157 mm. Die Laufräder sind Tubeless-Ready. Und was braucht man für Tubeless außerdem – die passenden Reifen!

Die Reifen von DH und Enduro MTBs

MTB Enduro Reifen

Diese Reifen sind im Vergleich zu den anderen MTB-Disziplinen natürlich mit bis zu 2,6" breiter und mit deutlich ausgeprägteren Stollenprofilen ausgestattet. Verfügbar sind neben unterschiedlichen Größen auch spezielle Varianten z. B. für harte Böden mit viel Geröll oder Matsch und Nässe. Auch ist es am Gravity-MTB üblich, unterschiedliche Reifen einzusetzen
z. B. vorn ein leichteres Modell, optimiert für Grip in Kurven sowie auf Off-Chamber-Abschnitten und Mittelprofil, um die Bremskraft optimal auf den Boden zu bringen. Als Gegenpart kann hinten bspw. ein leichter rollender Reifen mit mehr Pannen bzw. Durchschlagschutz auf die Felge kommen. Spezialisten machen außerdem auch Gebrauch von Stollen-Cuttern und schnitzen sich ganz eigene Profile. In Sachen Ausführung ist die Spanne sehr groß. Am Anfang stehen relativ leichte, faltbare Tubeless-Ausführungen mit eher weniger Seitenwand- bzw. Pannenschutz und am Ende finden sich superstabile, aber auch schwere Drahtreifen mit massiv verstärkten Seitenwänden. Da die Reifen aber auch federn müssen und bei niedrigem Druck trotz aller Maßnahmen nicht mehr genug Durchschlagschutz bieten, sind oft Reifeneinlagen oder Mehrkammer-Luftsysteme gegen Pannen nötig

Kraftvolle Bremsen

MTB Enduro 4-Kolben Bremsen

Trotz aller Leichtbaumaßnahmen bringt es ein modernes Downhill-Bike selbst mit Carbon-Hauptrahmen auf um die 16 kg. Diese sowie die Masse des Fahrers muss vor den oft engen Kurven oder gar Switchbacks auch abgebremst werden. Sind deine Bremsen zu schwachbrüstig, solltest du prüfen, ob vorn und hinten mindestens 200 mm Bremsscheiben verbaut sind. Wenn dann die Bremspower immer noch nicht reicht, kannst du neuerdings als letzten Rettungsanker noch 220 mm große Scheiben einsetzen. An Downhill-Bikes gehören 4-Kolben-Scheibenbremsen zum Standard, am Enduro sind aber teils nur 2-Kolben-Bremsanlagen verbaut. Mit dem Upgrade auf 4 Kolben kannst du für die Bremsleistung noch einiges herausholen. Eine komplett neue Bremsanlage kann aber auch interessant sein, da diese meistens dank Alu-Bearbeitung und optimierter Bremsbeläge eine bessere Wärmeableitung und damit mehr Standfestigkeit erreichen. Auch bieten die höherwertigen Bremsanlagen meist noch mehr Einstellmöglichkeiten am Bremshebel.

Die Lenkzentrale von Enduro und Downhill-Bikes

Zu guter Letzt widmen wir uns noch der Optimierung des Cockpits. Moderne gefräste Alu-Vorbauten sind leichter und können in Verbindung mit den breiten Lenkern kürzer bzw. steifer ausfallen. Neu Modelle bieten auch in den Direct-Mount Varianten oft eine breitere Lenker-Abstützung und klemmen immer häufiger für noch mehr Stabilität auf 35 mm Durchmesser. Im Zusammenspiel mit den bis zu 800 mm breiten, "flexiblen" Lenkern entsteht so eine hohe Stabilität bei dennoch nicht zu hoher Steifigkeit, was zu einem gelenkfreundlicherem "Komfort" führt. Mehr Stabilität und Flexibilität sind möglich dank der optimierten Rohrwandstärken. Was sich bei Carbon durch die Faserausrichtung noch besser umsetzen lässt als bei Aluminium.