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Fahrrad-Umwerfer – Immer auf dem richtigen Kettenblatt

Kette rechts – und ab geht die Post. Neben dem Schaltwerk ist der Umwerfer ist eines der wichtigsten Teile eines jeden Fahrradschaltung. Er führt die Schaltvorgänge zwischen den Kettenblättern aus und trägt damit dazu bei, dass du mit dem gewünschten Gang unterwegs bist. Dementsprechend wichtig ist es, dass dein Umwerfer präzise läuft. Doch welche Umwerfer-Typen gibt es? Und worauf solltest du beim Kauf eines neuen Fahrrad-Umwerfers achten? Die Antworten auf diese Fragen findest du hier. Weiterlesen

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Der Umwerfer und seine Bedeutung für deinen Antrieb am Fahrrad

Von einem Kettenblatt auf das andere schalten. Geschmeidig, reibungslos und präzise. Auch wenn der Umwerfer auf den ersten Blick ein vergleichsweise kleines Bauteil ist, so ist er für die Funktion deines Bikes von entscheidender Bedeutung. Als Teil der Fahrradschaltung setzt er deine Schaltbefehle am Kettenblatt um. Dabei sorgt er durch kleine Bewegungen nach links und nach rechts dafür, dass die Kette auf dem richtigen Kettenblatt liegt bzw. läuft. Die meisten aktuellen Modelle sind 2-fach, also für zwei Kettenblätter ausgelegt. Umwerfer für 3-fach Kurbeln sind mittlerweile eher seltener zu finden.

Weil es beim Umwerfer auf Nuancen ankommt, ist es essenziell, dass er an deinem Fahrrad perfekt arbeitet. Nur so genießt du per Knopfdruck am Schalthebel reibungslose Schaltvorgänge und kannst dich vollkommen auf das Fahren konzentrieren. 

Umwerfer-Ausführung – Welche Modellvarianten gibt es?

Egal, ob Rennrad, Mountainbike oder Trekkingrad – Umwerfer gibt es an jedem Fahrrad, das vorn mehr als ein Kettenblatt hat. Je nach Fahrrad-Typ und Komponenten-Hersteller gibt es dabei verschiedene Modellvarianten. Das erste Unterscheidungskriterium ist dabei, wie der Umwerfer am Bike angebracht wird:

  • Umwerfer mit Schelle: Der Umwerfer hängt an einer Schelle, die an den Rahmen geschraubt wird.
  • Anlöt-Umwerfer: Sie benötigen keine Schelle. Stattdessen werden sie direkt an die bereits am Fahrradrahmen befestigte Halterung geschraubt.
  • Direct Mount: Hier sind im Rahmen Gewinde eingelassen, um den Umwerfer an einer vorgegebenen Position zu montieren.
  • E-Type: Hier befestigst du den Umwerfer mit einem Winkelblech zwischen Tretlager und Rahmen. Ganz ohne Schelle oder Anlötsockel.

Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist, wie der Schaltzug in den Umwerfer geführt wird: Bei einem Top-Pull-Umwerfer wird der Schaltzug von oben geführt. Diese Bauart ist üblicherweise bei MTBs und Cyclocross-Bikes zu finden. Im Gegensatz dazu gibt es bei Trekking- und Rennrädern oft eine Schaltzugführung von unten. Diese Konfiguration wird als Down-Pull-Umwerfer bezeichnet. Viele Modelle sind auch als Dual-Pull-Umwerfer erhältlich. Hier kannst du die Züge sowohl von oben als auch von unten führen.

Kaufberatung – Der passende Umwerfer für dein Bike

Beim Kauf eines neuen Umwerfers ist es das A und O, das richtige Modell für dein Fahrrad zu finden. Folgende Punkte solltest du beim Kauf beachten:

  • Schaltgruppe: Der Umwerfer sollte zu deiner Schaltgruppe passen. Das beginnt bei der Marke – etwa Campagnolo, Shimano oder SRAM – und führt weiter zur Gruppen-Art. Elektronische Schaltgruppen brauchen andere Umwerfer als mechanische Gruppen.
  • Kapazität: Wichtig für die Kaufentscheidung ist auch die Kapazität des Umwerfers. Diese bezieht sich auf den maximalen Größenunterschied, den der Umwerfer zwischen dem größten und kleinsten Kettenblatt. Die Kapazität wird in der Anzahl der Zähne angegeben.
  • Kettenblattgröße: Wie groß ist das größte Kettenblatt, das der Umwerfer fassen kann?
  • Montage-Art: Brauchst du einen Umwerfer mit Schelle, einen Anlöt-Umwerfer oder die Direct-Mount-Version?
  • Schellengröße: Beim Schellen-Umwerfer ist es wichtig, dass du die richtige Schellengröße wählst. In der Regel beträgt der Durchmesser 34,9 mm. Es gibt aber auch andere Maße.
  • Top-Pull, Down-Pull oder Dual-Pull: Auch hier ist die Konstruktion deines Fahrrades ausschlaggebend.
  • 2-fach oder 3-fach: Die meisten Umwerfer sind für zwei Kettenblätter optimiert, 3-fach Modelle kommen oft nur an Trekkingbikes, Reiserädern und manchmal an Lastenrädern zum Einsatz.

Die richtige Umwerfer-Einstellung: Das solltest du beachten

Wenn die Kette springt oder der Umwerfer nicht richtig schaltet, sind das klare Zeichen, dass du ihn neu einstellen musst. Dies machst du mithilfe der zwei Einstellschrauben am Umwerfer, die dessen Position verändern. Durch das Drehen dieser Schrauben kannst du die Lage des Umwerfers entweder näher zum Rahmen oder weiter davon weg bewegen. Mit der unteren Schraube (auch L-Schraube oder Low-Schraube) bestimmst du den unteren Umwerfer-Anschlag. Deine Fahrradkette befindet sich dafür auf dem kleinsten Kettenblatt und dem größten Ritzel hinten. Die obere Schraube (auch H-Schraube oder High-Schraube genannt) reguliert den oberen Anschlag deines Umwerfers. Dafür schaltest du auf das größte Kettenblatt und hinten auf das kleinste Ritzel.

Wichtig: Eine regelmäßige Wartung und Feinjustierung helfen, den Verschleiß zu minimieren und die Lebensdauer deines Umwerfers zu verlängern.

Fahrrad-Umwerfer online kaufen

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