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Klickpedale fürs Fahrrad – Mehr Fahrspaß & Power im Gelände und auf der Straße

Fuß aufs Pedal, einklicken und los gehts – Klickpedale sorgen dafür, dass du und dein Bike eins werden. Es kommt nicht von ungefähr, dass alle, die sich einmal an die feste Verbindung ihrer Schuhe mit dem Rad gewöhnt haben, diese nicht mehr missen wollen. Doch wie funktionieren Klickpedale überhaupt? Welche Vorteile haben Klickpedale jeweils fürs Rennrad oder Mountainbike? Und welche Unterschiede gibt es zwischen den verschiedenen Pedal-Systemen? Das alles haben wir dir im Folgenden ausführlich zusammengefasst. Weiterlesen

Klickpedale vs. Plattformpedal – Was sind die Unterschiede?

Mit einem Klick zum Sieg bei der Frankreichrundfahrt. Als der Franzose Bernhard Hinault 1985 die Tour gewann, war dies der Beginn einer Revolution im Radsport. Hinault war nämlich der Erste, der anstatt der damals üblichen Hakenpedale im Rennen auf Klick Pedale setzte. Knapp 40 Jahre später sind sie eine unverzichtbare Komponente in Bereich Radsportausrüstung – auf der Straße ebenso wie im Gelände. 

Im Vergleich zu klassischen Plattformpedalen bieten Klickpedale nämlich viele Vorteile. Denn eine feste Verbindung zwischen Schuh und Pedal verhindert ein Abrutschen vom Pedal und verbessert gleichzeitig den "runden Tritt” bzw. die Kraftübertragung, da du über nahezu die gesamte Tretbewegung Vortrieb erzeugen kannst. Auch verbessern sich dein Fahrgefühl und deine Kontrolle auf dem Rad. Allerdings gilt es vor dem Kauf und den ersten Fahrten einiges zu berücksichtigen.

Welche Arten von Klickpedalen gibt es?

Prinzipiell unterscheiden wir drei Hauptgruppen in Sachen Klickpedale: Klickpedale fürs Rennrad und Klickpedale fürs Mountainbike. Außerdem gibt es auch Klickpedale für Tourenfahrräder. In jeder Unterkategorie gibt es wiederum ganz eigene Typen an Pedalen. Im Folgenden stellen wir dir die wichtigsten Arten an Klickpedalen vor.

Klickpedale Rennrad – Wenn jedes Gramm zählt

Rennrad-Klickpedale werden mit Pedalplatten (Cleats) aus Kunststoff gefahren, die mit einer Drei-Loch-Aufnahme am Rennradschuh befestigt sind. Das sorgt für eine möglichst große Auflagefläche, um eine optimale Kraftübertragung zwischen Fuß und Pedal zu gewährleisten. Zudem sind Klickpedale für den Straßeneinsatz hinsichtlich Gewicht und Aerodynamik optimiert. 

Die gebräuchlichsten Systeme für Rennrad-Klickpedale sind Shimano SPD-SL und Look Kéo Pedale, gefolgt von den Modellen der Hersteller Speedplay und Time. Andere Hersteller bedienen sich der vorhandenen Standards, sodass etwa Pedale von Garmin oder Favero mit den regulären Schuhplatten von Shimano oder Look kompatibel sind. Die Funktionsweise der Pedalsysteme ist dabei sehr ähnlich – lediglich Speedplay Pedale mit ihrem charakteristischen Pedalkörper in Lollipop-Form unterscheiden sich deutlich: Hier sitzt der Klickmechanismus statt im Pedal direkt in der Schuhplatte.

Rennrad-Klickpedale im Porträt

Top-Fakten zur Rennrad-Klickpedalen:

  • Kunststoff-Pedalplatten mit breiter Auflagefläche
  • Pedalplatten benötigen Drei- oder Vier-Loch Aufnahme am Schuh
  • Geringes Gewicht und optimierte Aerodynamik
  • Nur sehr bedingt zum Gehen in Radschuhen geeignet

Klickpedale MTB – Performance auf jedem Terrain

Pedale und Schuhe für den Geländeeinsatz sind robuster aber auch etwas schwerer als Rennrad-Klickpedale. Sie sind so gestaltet, dass sie das Absteigen und Laufen in unwegsamem Gelände problemlos ermöglichen und auch unter anspruchsvollsten Bedingungen, wie etwa im Schlamm, funktionieren. Die Cleats der MTB-Klickpedale sind üblicherweise kleiner, flacher und aus Verschleißgründen aus Metall gefertigt. Sie werden über eine Zwei-Loch-Aufnahme am MTB-Schuh befestigt. Anders als Rennradpedale ermöglichen MTB-Klickpedale den Einstieg ins Pedal meist von mehreren Seiten. Das sorgt für schnelleres Einklicken, auch wenn sich der Mechanismus auf einer Seite beispielsweise mit Schmutz zugesetzt hat.

Das beliebteste Pedal-System für den Offroad-Einsatz auf dem Mountainbike, Gravel-Bike und Cyclocross-Fahrrad SPD – ursprünglich entwickelt von Shimano. SPD-Klickpedale gelten als besonders verlässlich. Weitere popuiäre Klicksysteme für MTB-Pedale kommen von den Herstellern Crankbrothers und Time 

Mountainbike-Klickpedale im Porträt

Die wichtigsten Punkte zu Mountainbike-Klickpedalen lauten:

  • Kleine Schuhplatten aus Metall
  • Robuster und schwerer
  • Einstieg von mehreren Seiten
  • Laufen mit Radschuhen problemlos möglich

Touring-Pedale – Allrounder für Abenteuer, Radreisen und Co.

Neben reinen MTB-Klickpedalen gibt es außerdem auch Kombipedale, die ein Klicksystem mit einer zusätzlichen, flachen Auflagefläche kombinieren. Sie werden meisten von Tourenfahrerinnen bzw. Tourenfahrern eingesetzt. Aber auch auf dem täglichen Arbeitsweg sind diese Pedale gerne gewählte Begleiter.
Der Grund: Dank der flachen Seite kannst du diese Pedale auch sehr komfortabel mit normalen Straßenschuhen oder Sneakern fahren. Willst du es sportlicher angehen und beispielsweise eine längere Radtour fahren, klickst du wiederum in die Klick-Seite ein. Mehr Allround-Pedal geht nicht!

Touring-Klickpedale im Porträt

  • Diese Modelle verfügen auf einer Seite über ein Klicksystem, während die andere Seite ein klassisches Plattformpedal ist.
  • Bei diesen Pedalen steht nicht das Gewicht, sondern der Komfort im Vordergrund.
  • Das Laufen ist mit Radschuhen problemlos möglich.

Klickpedale mit Wattmessung – Powermeter-Pedale für Fortgeschrittene

Mit den Powermeter-Pedalen gibt es noch eine vierte Gruppe, die eigentlich eine Unterkategorie der Rennrad- und Mountainbike-Pedale ist. Möchtest du dein Rad mit einem Leistungsmesser aufrüsten, um deine Trainingsbelastungen besser zu steuern, so bieten dir pedalbasierte Powermeter einen einfachen und günstigen Einstieg ins wattgesteuerte Training.
Denn im Vergleich zu anderen Powermeter-Systemen in der Nabe, in den Kurbelarmen oder Kurbelachsen sind Wattmess-Pedale deutlich einfacher zu installieren und können mit wenig Aufwand zwischen Rädern gewechselt werden. So lassen sich die Pedale auch problemlos im Trainingslager an einem Leihrad montieren und liefern dir das ganze Jahr über präzise Messwerte. 

Pedalbasierter Powermeter im Porträt

Die wichtigsten Punkte zu Pedalbasiertern Powermetern lauten:

  • Günstige und gute Powermeter für den Einstieg ins wattgesteuerte Training
  • Einfache Montage und schneller Wechsel zwischen Rädern
  • Mit typischen MTB- und Rennrad-Klicksystemen verfügbar

Klickpedale Kaufberatung – So findest du die richtigen Rennrad- oder MTB-Klickpedale

Möchtest du dein Fahrrad auf Klickpedale umrüsten, benötigst du neben einem Satz Pedale auch passende Schuhplatten sowie kompatible Fahrradschuhe. Jeder Pedalhersteller nutzt spezifische Schuhplatten, auch Cleats genannt, und nicht alle dieser Cleats sind automatisch mit allen Schuhmodellen kompatibel. Mit welchen Pedalsystemen deine Radschuhe kompatibel sind, erkennst du an der Schuhplattenaufnahme:

  • MTB-Schuhe sind mit der „SPD (2 Loch)“-Aufnahme ausgestattet: Die beiden Löcher sitzen zentral am Vorderfuß und direkt nebeneinander.
  • Rennradschuhe verfügen im Regelfall über eine „Look/SPD-SL/Xpedo (3 Loch)“-Aufnahme; im Profi-Bereich auch 4-Loch für Speedplay.
  • Manche Schuhhersteller setzen auch auf doppelte Bohrungen, sodass du die Wahl hast, ob du die Schuhe mit Rennrad- oder MTB-Klickpedalen fahren möchtest.

Unterschiede gibt es außerdem bei der Bewegungsfreiheit, die die jeweiligen Pedale ermöglichen. Prüfe vor deinem Kauf in jedem Fall, welche Bewegungsfreiheit ein Pedal bzw. seine Schuhplatten erlauben. Bei BIKE24 geben wir deshalb für jedes Modell und seine Schuhplatten die jeweilige Bewegungsfreiheit in der Produktbeschreibung an.

Tipps für deine erste Fahrt mit Klickpedalen

Du hast geeignete Klickpedale für dich gefunden? Dann nichts wie ab aufs Bike! Hier sind drei Tipps, damit der Einstieg reibungslos klappt: 

  • Nimm dir Zeit, um deine Pedalplatten sorgfältig zu montieren und einzustellen. So verhinderst du Schmerzen durch eine unnatürliche Einstellung. Schablonen für die Cleat-Position können dabei hilfreich sein.
  • Stelle die kleine Schraube für die Auslösehärte deiner Klickpedale zu Anfang auf möglichst wenig Widerstand ein. So reicht bereits wenig Druck aus, um deinen Fuß aus der Verbindung zu lösen.
  • Übe das Ein- und Ausklicken ausgiebig, um in jeder Situation schnell und gefahrlos in das Pedal hinein und wieder herauszukommen.

Klickpedalen fürs Fahrrad – Zusammenfassung

  • Klickpedalen ermöglichen es, den Fuß ähnlich wie bei einer Skibindung fest mit dem Fahrrad zu verbinden.
  • Sie werden vor allem am Rennrad und Mountainbike eingesetzt. Auch Tourenfahrerinnen und Tourenfahrer fahren bisweilen gerne mit „Klickies“.
  • Ambitionierte Athletinnen und Athleten setzen auf Powermeter-Pedale, die die Leistung messen können.
  • Möchtest du dein Fahrrad auf Klickpedale umrüsten, benötigst du neben einem Satz Pedale auch passende Schuhplatten sowie kompatible Fahrradschuhe.
  • Achtung: Jeder Hersteller setzt auf andere Cleats und Vorbohrungen. Es sind also nicht alle Cleats automatisch mit allen Schuhmodellen kompatibel.