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Lenkerbänder am Fahrrad – Mehr Grip und mehr Komfort auf deinen Touren

Stylishes Accessoire oder doch mehr? Ganz klar Letzteres! Lenkerbänder am Fahrrad setzen nicht nur optische Akzente, sondern sorgen auch für mehr Grip bei Nässe und für mehr Komfort auf langen Touren. Lenkerbänder gibt es dabei in den verschiedensten Ausführungen und für die unterschiedlichsten Vorlieben, sodass du hier die Qual der Wahl hast. Auf dieser Seite erklären wir dir deshalb alles, was du über Lenkerbänder wissen musst. Damit du das für dich perfekte Lenkerband findest. Weiterlesen

Das Fahrradlenkerband – Was ist das eigentlich?

Ein Kunststoffband, das für mehr Grip und Komfort um den Lenker und die Schalt-/Bremsgriffe des Rennrads gewickelt wird – es ist eine simple Idee, die im Radsport bereits seit rund 100 Jahren fest verbreitet ist. Besaßen die ersten Fahrräder noch Gummi- oder Holzgriffe, um das Lenken mit den aus Metall gefertigten Lenkern einfacher zu machen, setzten sich ab den 20er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts immer öfter sogenannte Lenkerbänder durch. Dabei handelt es sich um Bänder, die um den Lenker deines Fahrrads gewickelt werden – und wesentlich geschmeidiger sind als die früher oftmals plump anmutenden Griffe.

Lenkerbänder erfüllen dabei die gleiche Funktion: Sie sollen das Fahren bequemer machen, indem sie Streckenunebenheiten und Stöße abfedern. Zugleich sollen Lenkerbänder für mehr Grip sorgen – zum Beispiel bei Regen oder äußerst heißen Bedingungen und schwitzigen Händen. Gerade bei Nässe kann es sonst schnell passieren, dass du unangenehm abrutschst oder sogar die Kontrolle über dein Rad verlierst. Mit einem Lenkerband hast du hier jedoch immer einen festen und sicheren Halt. Auch auf langen Touren können Lenkerbänder sehr angenehm sein, da sie deinen Händen etwas mehr Komfort und Polsterung bieten.

Warum brauche ich an manchen Fahrrädern ein Lenkerband?

Die Lenkerbänder am Fahrrad sorgen also für mehr Grip und Komfort. Klar – Griffe gibt es auch weiterhin. So sind Mountainbikes oder Trekkingfahrräder auch heute noch mit bequemen, ergonomischen Griffen ausgestattet. An bestimmten Fahrrädern wie Rennrädern, Bahnrädern oder Triathlonrädern kommt aber das Lenkerband zum Einsatz. Der Grund ist die reduzierte Bauart dieser Bikes, die gewöhnlich ohne Lenkergriffe auskommt. Lenkerbänder sind hier die ideale Wahl, weil sie so gut wie kein Gewicht mitbringen und auch bei extremen Lenkbewegungen nicht verrutschen. Zudem kannst du Lenkerbänder ganz einfach selbst montieren oder demontieren – das ist gerade für ambitionierte Radsportler wichtig, die ihr Material regelmäßig wechseln.

Lenkerbänder am Fahrrad – Welche Arten gibt es?

Lenkerbänder sind in den unterschiedlichsten Ausführungen erhältlich – von schmal bis breit, mit Noppen oder glatt, in klassischem Schwarz oder auffallendem Rot. Die Wahl des Lenkerbands ist in erster Linie Geschmackssache. Allerdings gibt es ein paar Dinge, die du bei der Auswahl beachten solltest. Lenkerbänder werden aus unterschiedlichen Materialien hergestellt – am häufigsten sind textiler Werkstoff, Kork und Kunstleder. Auch Lenkerbänder aus Gummi gibt es. Welches Lenkerband für dich das Richtige ist, kommt ganz darauf an, welche Anforderungen du an dein Lenkerband stellst und für welchen Einsatzzweck es dir vorsiehst.

Neben dem Material gibt es allerdings noch weitere Dinge, auf die du beim Kauf von einem Fahrrad-Lenkerband achten solltest: Zuallererst wäre hier das Design zu nennen. Da das Lenkerband fast den gesamten Lenker deines Bikes abdecken wird, solltest du dir im Vorfeld genau über die jeweilige Farbe Gedanken machen. Am beliebtesten ist bei den meisten Rennfahrern Schwarz, da dies am besten zu anderen Fahrradteile wie Sattel, Sattelstütze, Reifen oder Vorbau und Lenker passt. Es gibt aber auch Rennradfahrer, die gerne ein weißes Lenkerband oder Lenkerbänder in anderen Farben montieren. Bei BIKE24 bieten wir dir deshalb Lenkerbänder in den verschiedensten Farben und Mustern an. Neben dem Design ist zudem auch die Reinigungsfähigkeit eines Lenkerbandes ein Faktor. Besonders helle Farben werden schnell schmutzig. Daher sollte das Lenkerband einfach zu reinigen sein, sodass es seine Farbe lange behält.

Lenkerband Rennrad – Die Kaufkriterien im Überblick

  • Halt: Das Lenkerband sollte einen möglichst sicheren Halt bieten und rutschfest sein – auch bei Nässe.
  • Dämpfung: Das Lenkerband sollte vor Stößen und Vibrationen schützen – und somit den Komfort erhöhen.
  • Haltbarkeit: Das Lenkerband sollte robust sein, sodass es auch mehrere Fahrten bei widrigen Bedingungen oder Schweiß ohne Beschädigung aushält.
  • Griffgefühl: Das Lenkerband sollte sich beim Greifen gut anfühlen. Wichtig: Du solltest nicht das Gefühl haben, am Lenker zu kleben.
  • Dehnbarkeit: Je dehnbarer und je formbarer ein Lenkerband ist, desto einfacher ist es zu wickeln. Starre Lenkerbänder erfordern beim Wickeln beispielsweise eine deutlich höhere Spannung als flexible Lenkerbänder.
  • Design: Das Lenkerband sollte optisch zu deinem Bike passen – oder einen optischen Akzent setzen.
  • Reinigungsfähigkeit: Wie einfach kann das Lenkerband von Schmutz befreit werden?

Welches Lenkerband fahren die Profis?

Da das Lenkerband aus dem Rennsport kommt, gibt es selbstverständlich auch viele Rennrad-Fans, die ihren Vorbildern nacheifern wollen. Eine häufig gestellte Frage ist deshalb, welche Lenkerbänder die Berufsradfahrer einsetzen. Hier kommt es ganz auf das jeweilige Rennen und die Vorlieben des jeweiligen Rennfahrers an. Bei Kopfsteinpflasterrennen wie dem Frühjahrsklassiker Paris-Roubaix setzten die meisten Profis beispielsweise sehr stark gepolsterte Lenkerbänder ein. Manche Fahrer fahren sogar mit einem doppelt gewickelten Lenkerband. Und auch die Teamsponsoren spielen eine Rolle. Bei BIKE24 findest du in jedem Fall eine große Auswahl an Lenkerbändern, die auch im Profipeloton vertreten sind. So gehören beispielsweise Bänder von Firmen wie Deda Elementi, Fizik, Silca oder Supacaz zu unserem Angebot.

Fahrradlenkerband wickeln – Zehn Tipps zur Lenkerband-Montage

  1. Bevor du dein Lenkerband wickeln kannst, solltest du zunächst das alte Lenkerband entfernen und eventuelle Kleberückstände entfernen. Wasche unbedingt auch deine Hände gründlich, denn ölige oder fettige Finger können die Haftung des Lenkerbandes auf dem Lenker negativ beeinflussen.
  2. In Sachen Werkzeug benötigst du eine Schere, mit der du das Lenkerband zurechtschneiden kannst. Außerdem brauchst du die Lenkerstopfen, um das Lenkerband am Lenkerende festzuklemmen. Ebenfalls wichtig ist etwas Klebeband, um das Lenkerband oben am Lenker ebenfalls festmachen zu können. Beides wird aber gewöhnlich von den Lenkerband-Firmen mitgeliefert.
  3. Das Lenkerband wird gewöhnlicherweise in zwei Rollen geliefert – eine Rolle für jede Lenkerseite.
  4. Schneide ein kurzes, etwa 10-15 Zentimeter langes Stück ab für den Bereich der Bremsgriffhebel. Manche Anbieter liefern diese Extra-Stücke bereits vorgefertigt mit.
  5. Am besten ist es, die Gummis um die Bremsgriffhebel auf links zu rollen, sodass du das Lenkerband eng um den eigentlichen Griff herumwickeln kannst.
  6. Das Lenkerband sollte das Lenkerende überlappen. Den überlappenden Teil kannst du in den Lenker klemmen und mit einem Stopfen fixieren. Du kannst nun mit dem Wickeln beginnen.
  7. Achte darauf, dass sich das Lenkerband immer etwas überlappt und halte die Spannung hoch.
  8. Insbesondere im Bereich der Bremsgriffhebel ist Sorgfalt geboten. Das gilt umso mehr, weil der Lenker in diesem Bereich gebogen ist. Hier solltest du unbedingt Falten vermeiden.
  9. Das Lenkerband sollte so weit bis zur Mitte des Lenkers reichen wie nur möglich. Das ist wichtig, damit du auch in der mittigen Oberlenkerposition den Lenker bequem greifen kannst.
  10. Du hast Schwierigkeiten, das Lenkerband auf dem Lenker zu befestigen? Ein kleines Stück doppelseitiges Klebeband auf dem Lenker kann Abhilfe schaffen.